Mit diesen 13 Tipps das eigene Xing-Profil optimieren

XING-Profil optimieren für Freiberufler

Xing ist DIE Jobplattform im deutschsprachigen Raum. Aktuell nutzen mehr als 19 Millionen User die Plattform, um ihre beruflichen Beziehungen zu managen und ihre Karrierechancen zu erhöhen. Die Anmeldung bei Xing garantiert jedoch noch keinen Erfolg. Dieser muss sich erst erarbeitet werden.

Es ist wichtig, dass das eigene Profil einen ersten positiven Eindruck vermittelt. Projektvermittler und Kunden suchen ständig nach neuen Freiberuflern und sichten dabei eine Vielzahl an potenziellen Arbeitskräften. Um aus dieser Masse hervorzustechen, muss das Profil so individuell und anschaulich wie möglich gestaltet werden. Die folgenden Hinweise sollen dir bei dieser Herausforderung helfen.

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1) Ein ansprechendes Foto wählen

Der erste Blick fällt immer auf das Profilfoto. Die Suchenden achten jedoch weniger auf das Aussehen der Person, sondern vielmehr auf die Ausstrahlung. Wenn das Bild bereits ein Gesicht zeigt, das sehr phlegmatisch wirkt, können sich die Personalchefs sehr gut vorstellen, wie die Arbeitseinstellung aussieht.

Aus diesem Grund muss das Foto sowohl Wärme als auch Tatendrang verkörpern. Ein professionelles Fotostudio kann hier für die perfekten Bilder sorgen. Die Mitarbeiter wissen, welche Hintergründe sie wählen müssen und wie sie ihre Kunden am besten in Szene setzen.

Am wichtigsten ist, dass das Profilfoto ein Lächeln zeigt. Das lädt erst einmal zum Verweilen ein. Darüber hinaus müssen die User auf ihren Bildern immer leicht nach rechts schauen, weil das Profilfoto bei Xing auf der linken Seite platziert wird.

Somit deutest du gleich auf deine aufgezählten Stärken. Ein Blick in die andere Richtung wirkt so, als würdest du dich für deinen Lebenslauf schämen.

2) Auf die Ausbildung eingehen

Auch wenn du deinen erlernten Beruf mittlerweile nicht mehr ausübst, solltest du deine Ausbildungszeit nicht hinter dem Rücken verstecken. Der Weg von der Lehrzeit bis hin zu den späteren Beschäftigungen gewährt einen aufschlussreichen Einblick in deine berufliche Entwicklung.

Hierbei kannst du auch sehr gut darauf eingehen, warum du einige Berufe nicht mehr ausübst. Du kannst angeben, dass die Tätigkeiten ihren Reiz für dich verloren hätten oder dass du aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen nicht mehr in der Lage bist, diese Arbeiten auszuführen.

Durch diese Offenheit wissen deine potenziellen Kunden sofort, ob ihr Angebot den Vorstellungen des Profilbesitzers entspricht. Damit verschwenden beide Seiten viel weniger Zeit mit fruchtlosen Gesprächen.

3) Berufserfahrung auf jeden Fall unterstreichen

Du bist erst 26, hast aber bereits für drei hochklassige Firmen gearbeitet? Du führtest Teams bei großen Projekten an? Dann berichte doch davon!

Viele Mitglieder auf Xing verschweigen einige Stationen in ihrem Lebenslauf, um nicht zu dick aufzutragen oder als unentschlossen abgestempelt zu werden. Dies ist jedoch die völlig falsche Herangehensweise.

Die Kunden wollen sich ein genaues Bild von ihrem Gegenüber machen und dabei hilft ihnen eine detaillierte Schilderung der zurückliegenden Projekte. Denn nichts wird so hochgeschätzt wie Erfahrung. Die Kunden freuen sich auf Fachkräfte, die mit den Herausforderungen der Arbeitswelt vertraut sind. Selbst Misserfolge beweisen, dass du mit Rückschlägen umgehen kannst.

4. Den komplizierten Job vereinfachen

Chief Data Officer, Cool Hunter oder Digital Prophet. Diese Berufe sagen dir nichts? Keine Angst, dann geht es dir wie den meisten Menschen. Berufstätige, die Tag für Tag mit Menschen aus ihrer Branche interagieren, vergessen mit der Zeit, dass die verwendeten Termini für Außenstehende nur schwer zu erschließen sind.

Wenn du also zum Beispiel den Berufszweig wechseln möchtest, musst du deine komplizierte Jobbezeichnung näher erläutern. Du kannst sie immer noch im Profil auflisten, da sie sehr gut als Eye-Catcher dient.

Unter dem Begriff sollten jedoch die dazugehörigen Tätigkeiten aufgelistet werden. In einem ersten Gespräch kannst du dann ja auch weiter ausführen, warum dein Beruf diesen ungewöhnlichen Titel trägt. Dies bietet einen perfekten Gesprächseinstieg und bricht das Eis.

5) „Ich suche“ keinen Einheitsbrei

Hier muss noch einmal verdeutlicht werden, dass deine Kunden und Projektvermittler täglich eine Vielzahl an Bewerbungen und Online-Profilen sichten. Viele von ihnen geben offen zu, dass sie bei Standardangaben entweder völlig abschalten oder die Bewerbung sofort wieder schließen.

Damit deinem Profil dieses Schicksal erspart bleibt, musst du bei „Ich suche“ mit den eigenen Anforderungen, die du an ein deine Kunden stellst, auffallen. Zu unverschämt sollten die Ansprüche natürlich nicht formuliert werden.

Wenn du die „üblichen“ Anforderungen nennst, weil dir diese nun einmal wichtig sind, dann erläutere, warum sie dir wichtig sind. Dadurch baust du gleich einen persönlichen Kontakt auf.

6) „Ich biete“ etwas, das Ihnen definitiv fehlt

Dieser Tipp ähnelt dem vorherigen Hinweis. Sprich in diesem Textfeld über deine Stärken. Vermeide jedoch Ausführungen über deine Ausdauer oder besondere Kommunikationsfähigkeit. Diese Eigenschaften werden sowieso von Jedem erwartet und können zur Not in einem Vorstellungsgespräch erprobt werden.

Viel wichtiger sind Fertigkeiten, die Kunden gezielt weiterhelfen können. Du kannst in dieser Kategorie auch sehr gut mit abgeschlossenen Fortbildungen und Projekten punkten. Du verdeutlichst damit, dass du dich sehr gut selbst organisierst und immer bereits bist, dich in deinem Beruf weiterzuentwickeln. Die Firmen erkennen in diesem Bestreben, dass ihr Unternehmen durch deine Mitarbeiter für die Zukunft gerüstet ist.

7) Den Hintergrund seriös gestalten

Um dem eigenen Profil einen frischen Anstrich zu gönnen, sind die Nutzer in der Lage, ihren Hintergrund in den präferierten Farbtönen zu gestalten. Auch wenn Neongrün zu deinen absoluten Lieblingsfarben gehört und du dein Profil so persönlich wie möglich einrichten möchtest, ist hier meistens weniger mehr.

Du solltest auf schrille Farben ebenso verzichten, wie auf die Fotos von der letzten Party im Club. Auf die eigene Kreativität und die Kommunikationsfähigkeit kann man auch auf anderem Wegen aufmerksam gemacht werden.

Die Nutzer halten den Hintergrund am besten dezent, um den Fokus auf ihre Schilderungen zu lenken. Ausgefallene Bilder passen auch viel besser zu anderen Social Media-Kanälen.

8) Weitere Plattformen nutzen

Apropos Social Media: Die User können ihren Xing-Account mit weiteren Plattformen verbinden. Mit dieser Anwendungsmöglichkeit verfolgen die Betreiber in erster Linie natürlich eigene Ziele. Sie möchten vor allem ihr Website noch bekannter machen, indem beispielsweise Facebook-Nutzer auf ihr Netzwerk zugreifen.

Du kannst diese Funktion jedoch auch sehr gut nutzen, um die Headhunter auf deine weiteren Kanäle zu verweisen. Hierbei muss dir aber klar sein, dass deine öffentlichen Daten direkten Einfluss auf deine berufliche Karriere nehmen. Peinliche Fotos und Kommentare müssen aus diesem Grund unbedingt nur privaten Kreisen zugänglich sein.

Es ist nachvollziehbar, dass User mit ihren Facebook- oder Twitterkonten das eigene Profil schärfen möchten. Zu viel Intimität sorgt in der Arbeitswelt allerdings häufig für großes Unwohlsein. Schließlich möchte ja auch niemand den Chef in der Badehose sehen. Oder etwa doch?

9) Einzelnen Gruppen beitreten

Der Beitritt in eine Gruppe bietet eine Menge Vorteile. Die Mitglieder können sich unter anderem über Erfahrungen austauschen und Tipps für den oft mühsamen Bewerbungsprozess weitergeben. Die Unternehmen beobachten diese Gruppen sehr genau, da sie ihnen weitere Informationen über die Beteiligten liefern.

Wegen dieser Beobachtung musst du bei deinen verfassten Beiträgen immer Vorsicht walten lassen. Schlechte Erfahrungen zu schildern ist eine Sache. Über den letzten Kunden zu lästern, eine völlig andere. Illoyale Arbeitskräfte sind in keinem Unternehmen gern gesehen.

Des Weiteren ist es wichtig, dass du nicht zu viele Beiträge veröffentlichst, weil die Personalmanager sich ansonsten fragen, warum du soviel Zeit zur Verfügung hast. Entweder bist du arbeitslos und gelangweilt oder auf der Arbeit abgelenkt. Beides nicht sehr förderlich.

10) Die Kontakte sorgfältig auswählen

Beziehungen sind in der Geschäftswelt das A und O. Sie verhelfen den Agierenden zu lukrativen Aufträgen und gewähren häufig einen breiteren Einblick in die eigene Branche. Es ist deshalb sehr wichtig diese Kontakte bei Xing zu suchen und aufzulisten, um den Besuchern deiner Seite zu demonstrieren, dass du dir ein interessantes Netzwerk aufgebaut hast.

Gleichwohl ist nicht jeder Kontakt unbedingt vorzeigbar. Die Verbindungen mit unseriösen Geschäftspartnern oder Unternehmen mit schlechter PR müssen deshalb minimiert oder abgebrochen werden. Potentielle Arbeitgeber könnten aus diesen Beziehungen die falschen Schlüsse ziehen und daraufhin einer Kontaktaufnahme reserviert gegenüber stehen.

Bei den Beziehungen sollte deshalb mehr Wert auf Qualität statt Quantität gelegt werden.

11) Den Premium-Account nutzen

Viele Xing-Benutzer entscheiden sich für den kostenlosen Account und verzichten damit auf jede Menge Vorteile. Der Premium-Zugang sichert dir unter anderem eine größere Auswahl an Hintergrundmotiven und ein Gratis-Fotoshooting. Außerdem werden diese User über signifikante Änderungen ihrer Kontakte informiert. Diese Neuerungen beinhalten Beförderungen und Neuorientierungen.

Einen weiteren Pluspunkt stellt die Einsicht in die eigenen Profilbesucher dar. So kannst du sehen, welche Firmen dich (wiederholt) beobachten und entscheiden, ob du deine Daten anpassen musst, um deine Chancen bei ihnen zu erhöhen. Wenn sich trotz vermehrter Besuche kein Kontakt einstellt, muss auf jeden Fall etwas an den Schilderungen geändert werden. Nutze dafür die Optimierungsvorschläge für Premium-Kunden.

Xing unterstützt dich auch bei der Analyse deiner Profilbesucher. Du siehst hier zum Beispiel durch welche Schlagwörter du gefunden wurdest und kannst daraus ablesen, welche Fähigkeiten und Eigenschaften deine potentiellen Arbeitgeber präferieren.

12) Wichtige Keywords vermehrt verwenden

Wie bereits beschrieben, suchen die Unternehmen mit bestimmten Leitwörtern nach ihren zukünftigen Arbeitskräften. Es würde auch viel zu lange dauern, jedes einzelne Profil eines gewissen Berufszweigs zu durchforsten. Und Zeit ist bekanntlich Geld.

Damit du also deine Trefferquote erhöhst, solltest du gefragte Keywords in deine Texte mit einbinden. Umso mehr desto besser. Unter der Verwendung dieser Schlagwörter darf jedoch nicht der Textfluss leiden. Die bloße Aufzählung von Schlüsselbegriffen wird jedem Auftraggeber sofort ins Auge springen.

Um nicht einfallslos zu erscheinen, musst du die Keywords also vermehrt, aber sinnvoll einsetzen. Verteile sie über mehrere Absätze und führe kurz aus, warum sie dir so wichtig sind.

13) Alles, nur nicht langweilig erscheinen!

Wir haben vorhin schon einmal kurz schrille Auftritte thematisiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass zu ausgeflippte Darstellungen häufig über das Ziel hinausschießen.

Das andere Extrem muss aber auch auf jeden Fall vermieden werden. Es wurde oben bereits angeschnitten und kann hier nur noch einmal betont werden: Langweilige Bewerber werden sofort wieder aus dem Gedächtnis gelöscht.

Aus diesem Grund darf bei den Hobbys ruhig über die Affinität zum Tontaubenschießen oder die Vorliebe für Jazz referiert werden. Du kannst auch von deinen Erfolgen im Bogenschießen berichten. All diese Neigungen lassen dich interessant erscheinen.

Ein absolutes No-Go bei den Interessen ist das Lesen. Diese Nutzer werden für schüchterne Eigenbrötler gehalten, die nicht gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Wenn du dich also für Literatur begeisterst, schweige in deinem Profil lieber darüber.

Fazit: Kleine Änderungen – große Wirkung

Mit der Anmeldung in einem großen Netzwerk wie Xing möchtest du deine Onlinepräsenz vergrößern und deine Karrierechancen erhöhen. Wenn dir nach mehreren Monaten auffällt, dass du trotzdem nur selten in Kontakt mit Unternehmen trittst, solltest du eine Überarbeitung deines Profils ernsthaft in Betracht ziehen.

Wenige Mausklicks können hier bereits zu einer bemerkenswerten Verbesserung führen. Du musst dafür auch kein Experte im Bereich Webdesign sein. Es reicht schon, wenn du die geschilderten Informationen anders präsentierst und wichtige Schlüsselwörter in deine Texte einfließen lässt.

Weiterhin zahlt sich die Abschließung eines Premium-Accounts aus, da du von diversen Vorteilen profitierst. Du darfst nicht vergessen, dass dieser kleine finanzielle Aufwand langfristig zu neuen Aufträgen und damit zu neuen Ertragsmöglichkeiten führen kann.

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