Mit diesen 11 Tipps das eigene LinkedIn-Profil optimieren

LinkedIn Profil optimieren für Freiberufler

LinkedIn-Profil optimieren: Tipps für mehr Geschäft als Freiberufler Linked-In Profil: Warum sich eine Optimierung gerade für Freiberufler lohnen kann

Linked-In ist die Nummer Eins an beruflichen Plattformen, wenn es um internationale Kontakte geht. Viele große, international tätige Konzerne und deren Mitarbeitende nutzen vor allem dieses Business-Netzwerk, um Synergien zu nutzen und Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Gerade für Freiberufler ist dies eine Chance von großen und mittelständischen Firmen gefunden zu werden und über die Plattform die erste Geschäftsbeziehung zu gewinnen. Neben der Vernetzung kannst du hier Unternehmen folgen und selbst Beiträge posten. Dabei stehen dir eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft oder eine gebührenpflichtige Premium Mitgliedschaft zur Auswahl.

Beides kann sich durchaus lohnen, je nachdem, welche Ziele du hast. Möchtest du etwa Profilbesucher sehen und mehr Aktivitäten nutzen können, so empfiehlt sich die Premium Mitgliedschaft, die du wiederum steuerlich geltend machen kannst!

Wie kannst du dein Profil auf Linked-In als Freiberufler optimieren?

1) Der erste Eindruck zählt – das Foto

Profile ohne ansprechendes Foto sind wenig wirksam. Also lohnt sich der Weg zum Fotografen, um ein professionelles und authentisches Foto von dir machen zu lassen. Das Foto sollte freundlich und ansprechend wirken. Schließlich ist es der erste Eindruck, den Geschäftspartner und Entscheider von dir gewinnen.

Dabei solltest du darauf achten, dass du auf dem Foto Kleidung trägst, die zu der Branche oder deinen potenziellen Kunden passt – das wirkt sympathisch und leistet meist schon ganz nebenbei erste Überzeugungsarbeit, sich mit dir vernetzen und austauschen zu wollen.

2) Schulbildung, Studium und Weiterbildungen richtig darstellen

Genau wie in deinem Lebenslauf, solltest du auch bei Linked-In versuchen, einen lückenlosen Lebenslauf anzugeben. Vielleicht hast du vor deiner Selbständigkeit etwas ganz anders gelernt, oder studiert – es gehört in dein Profil und sollte hier zu finden sein.

Schließlich gehört gerade zum Unternehmertum oft auch eine Geschichte, die der Expertise zugrunde liegt. Außerdem ist eine breit gefächerte Expertise für viele Unternehmen oft wichtig, da du damit nicht nur Spezialist bist, sondern auch Erfahrung in anderen Bereichen hast und eine schnelle Auffassungsgabe für bestimmte Branchen mitbringst.

Neben deiner Schulbildung gehören auf jeden Fall Berufsausbildung oder Studium, sowie alle Qualifikationen und Weiterbildungen, die du im Laufe der Jahre erworben und absolviert hast in deinen Lebenslauf. Achte darauf, dass die Einträge möglichst sorgfältig und komplett sind, also das Abschlussjahr, die Einrichtung oder Institution und gegebenenfalls deinen erworbenen Abschluss beschreiben.

3) Deine persönliche Erfahrung in den Vordergrund stellen und die gewonnene Expertise hervorheben

Beschreibe deine Erfahrungen so vielseitig wie möglich. Hierzu gehört eine Information über die Firmen, für die du tätig warst und die Aufgaben, die du ausgeführt hast. Außerdem solltest du Projekterfahrung oder andere Verantwortlichkeitsbereiche, wie eine Teamleitertätigkeit oder besondere internationale Einsätze gesondert hervorheben.

Auch, wenn dein Profil dadurch länger wird, ist es von Vorteil. Denn gerade dann, wenn es um deine Erfahrung geht, wird deine Expertise besonders gut wahrgenommen, wenn sie so vielseitig wie möglich ist. Hier kannst du richtig punkten und solltest diesen Part auch für deine berufliche Geschichte voll ausschöpfen und die anderen deinen Erfolgen teilhaben lassen. Das zeigt, dass du vielseitig einsetzbar bist, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein mitbringst und deine Chefs in früheren Tätigkeiten dir einiges zugetraut haben!

4) Lösungsorientiertheit und Dienstleistungsbereitschaft hervorheben

Als Freiberufler solltest du deine Kunden richtig ansprechen. Dazu gehört die Wahl der passenden Ansprache ebenso wie die Nutzung von branchenspezifischen Worten und Fachbegriffen. Doch Vorsicht! Bleib dabei auf dem Boden und übertreibe nicht mit komplizierten Termini, sondern sprich in leichten, kurzen Sätzen.

Das ist für den Leser und Besucher deines Profils einfacher zu lesen und auch wesentlich ansprechender. Denn Firmen arbeiten ungerne mit Personen zusammen, bei denen sie womöglich das Gefühl haben, diesen nicht gewachsen zu sein.

Nutze die Sprache deiner Kunden, präsentiere Lösungen und die Vorteile, die sich aus einer Zusammenarbeit ergeben und zeige damit diene Bereitschaft, eine partnerschaftliche und zielorientierte Zusammenarbeit einzugehen. Schließlich müssen die Entscheider in den Firmen ein gutes Gefühl haben, wenn sie dich beauftragen und möchten sicher sein, die für sie und das Unternehmen passende Wahl zu treffen.

5) Stelle dein USP klar heraus und sprich deine Nische zielgruppengerecht an

Damit du die richtigen Worte und den passenden Ton für deine Zielgruppe findest, solltest du ein klares Bild von dir, deinen Dienstleistungen und deiner Zielgruppe haben. Das bedeutet, du solltest in Lösungen für die Problemen deiner potenziellen Kunden denken.

Überlege dir genau die USPs, die du deinen Kunden bietest und erkläre ihnen, gut und einfach verständlich, warum du der richtige Geschäftspartner bist. Natürlich kannst du an dieser Stelle auch Links zu anderen Plattformen herstellen, auf denen du mit deinen Produkten zu finden bist. Aber achte darauf, dass alles deiner C/I entspricht und du damit ein professionelles Auftreten hast.

Deine USP und dein Wirkungskreis werden vor allem in den durch die festgelegten Suchbegriffe festgelegt und sind die Schlagwörter und Eyecatcher in deinem ganzen Profil. Durch die klare Herausstellung deiner Produkte, Dienstleistungen und deiner Person selbst kannst du hier richtig punkten und dich schnell von deinen Mitbewerbern absetzen.

Wenn du etwa als Anwalt oder Coach tätig bist, so schreibe hier genau deine Themenbereiche und welche Lösungen du deinen Kunden versprechen kannst. Nutze dabei möglichst eine Sprache, die zu der Welt deiner Interessenten passt, denn so braust du schnell die erste Brücke zu diesen.

6) Gruppen effektiv nutzen oder selbst Moderator werden

Linked-In bietet ein großes Angebot an Gruppen, denen du beitreten kannst. Darüber hinaus kannst du selbst Beiträge senden und damit die Aufmerksamkeit von deinen Kontakten auf dich ziehen. Je mehr du aktuelle Probleme und Herausforderungen deiner Branche oder deiner Kunden thematisiert, desto konkreter kannst du in Beiträgen etwa positive Impulse dazu setzen und deine Lösungen präsentieren. Das festigt deinen Expertenstatus und sorgt dafür, dass die Personen sich an dich erinnern und Vertrauen in deine Kompetenzen gewinnen. Sie nehmen dich als Experten wahr und werden eine Zusammenarbeit mit dir bevorzugen, da sich das Gefühl einstellt, dass sie dich bereits kennen und einschätzen können. Wichtig ist es, dass deine Beiträge den Geschmack der Branche treffen und dabei die Etikette warst, um nicht am Ende einen Shitstorm im Internet auszulösen.

Diese Beiträge kannst du auch mit anderen Portalen und Netzwerken teilen, so beispielswiese über die Sozialen Medien. Allerdings solltest du immer bedenken, dass die Personen so möglicherweise auf dein privates Facebook-Account geleitet werden und gegebenenfalls viele persönliche Informationen bekommen. Um negative Eindrücke zu vermeiden, sollten alle deine Internetauftritte seriös wirken und deine Kompetenzen und deine Persönlichkeit unterstreichen.

Du kannst auch selbst Gruppen gründen oder regelmäßig Beiträge senden, denen Personen und Interessenten folgen. Der Vorteil ist, dass deine Aktivität und deine Beiträge im Internet für dich als Spezialist sprechen und dazu beitragen, dass die Personen dich als den passenden Experten wahrnehmen und eine Zusammenarbeit mit dir beginnen.

7) „Weniger ist Mehr“ – achte auf deine Kontaktauswahl

Als Mitglied bei Linked-In können Personen, die dein Profil besuchen auf deine Kontakte schließen und sehen, welche Leute beispielsweise oft deine Beiträge bewerten. Die richtigen Kontakte sind im Business oft mitentscheidet für den Erfolg. Sie zeugen von Expertise und schaffen Vertrauen. In vielen Fällen wird besonders darauf geachtet, dass gewisse Branchenkontakte vorhanden sind und ein bedeutendes Netzwerk existiert.

Weniger ist da oftmals mehr und du solltest Kontaktanfragen ablehnen, die nicht zu deinem Profil und Wirkungskreis passen, oder einen negativen Eindruck vermitteln könnten. Das Gleiche gilt auch bei anderen, möglicherweise mit deinem Linked-In vernetzten Konten oder Social Media Plattformen. Achte hier darauf, dass die Wirkung nicht beeinträchtigt wird und du auch hier einen repräsentativen Auftritt warst. Das schafft Vertrauen und stärkt den ersten Eindruck, den andere von dir gewinnen.

8) Premium-Mitgliedschaft macht sich schnell bezahlt und hat große Wirkung

Viele der bei Linked-In registrierten Mitglieder*innen nutzen eine Basis Mitgliedschaft. Damit bleiben ihnen zahlreiche Funktionen unzugänglich, die viele Vorteile bringen können. Die Premium Mitgliedschaft kostet zwar eine monatliche Gebühr, doch bietet sie eine verbesserte Darstellung des Profils und die Sichtbarkeit von Profilbesuchern. Außerdem kannst du genauere Filter für Kontakte setzen und hast eine bessere Auffindbarkeit für potenzielle Kunden.

Linked-In unterstützt dich mit einer regelmäßigen Profilanalyse und gibt dir zudem wertvolle Tipps, wie du dein Profil optimieren kannst, oder wonach deine Kunden suchen. Das verhilft dir zu mehr wertvollen Kontakten und du erhältst viele interne Informationen, die dir Tipps und Informationen zur Branche geben.

9) Suchbegriffe zum Profil passend verwenden

Viele potenzielle Kunden suchen mit bestimmten und gezielten Suchbegriffen. Nur, wenn dein Profil zu diesen Keywords passt, dann wirst du von den Personen gefunden. Das bedeutet, dass du diese Suchbegriffe in deinem Profil vermehrt nennen solltest, um von der hinter der Plattform liegenden Plattform entsprechend gut und oft gefunden zu werden.

Bei der Verwendung von solchen SEO-Begriffen (engl.: Search Engine Optimization; zu Deutsch Suchmaschinen Optimierung) solltest du darauf achten, dass diese in deinem Profil als flüssiger Text erscheinen und der Text nicht von solchen Begriffen und Wiederholungen überschattet wird.

Bei der Auswahl der Suchbegriffe solltest du dir die Nische, die du belegst vor Augen halten und überlegen, welche Themen deine Leser*innen interessieren und wonach genau diese suchen. Oft hilft es auch, hier ein wenig Marktforschung zu betreiben. Gezielte Begriffe werden dich bei Suchen immer an sehr gute Ergebnispositionen bringen, durch die du wesentlich schneller gefunden wirst und größeres Interesse bei Kunden weckst.

10) Aktiv werden und Mitreden

Je aktiver du dein Profil nutzt und Beiträge sendest, desto besser bewertet das Hintergrundsystem von Linked-In dein Profil. Das bedeutet, dass du bei Suchen weiter oben erscheinst.
Das Gleiche gilt auch, wenn du dein Profil mit deiner Webseite oder anderen Kanälen vernetzt. Dabei solltest du darauf achten, nicht alle Beiträge willkürlich oder mit vorgegebenen Textbausteinen zu kommentieren. Stattdessen wähle die Beiträge aus, die du sendest.

Überlaste deine Kontakte nicht mit täglichen, inhaltlosen Beiträgen. Stattdessen führe lieber einen Kalender, in dem du dir regelmäßig einträgst, wann du Beiträge posten möchtest. Empfehlenswert ist es, sich dabei eine Strategie zu überlegen und sicherzustellen, dass die Beiträge zu dir, zu deinem Business und deiner Zielgruppe passen. Außerdem sollten sie aufeinander aufbauend sein, oder in einem Sinnzusammenhang zu dem, was du tust stehst. Das können Neuigkeiten sein, aber auch Expertentipps oder andere Inhalte, die deinen Leser*innen Mehrwerte stiften.

11) Lass das Netz für dich arbeiten und profitiere von deinen Netzwerken

Wenn du in einem Netzwerk wie Linked-In aktiv wirst, bekennst du dich zu deiner Person, deiner Expertise und deinem Werdegang. Du verpflichtest dich gleichzeitig, einen Mehrwert zu stiften und erhöhst mit der Onlinepräsenz gleichzeitig deine Chancen, gefunden und als Freiberufler engagiert zu werden.

Darum solltest du dein Profil regelmäßig aktualisieren und sehen, dass deine Beiträge up-to-date sind. Auch die Optimierung deiner Suchbegriffe solltest du regelmäßig vornehmen. In Gesprächen mit Kontakten kannst du schnell herausfinden, über welche Suchbegriffe diese auf dein Profil gestoßen sind.
Bedenke, dass dieses Linked-In Profil einen ersten Eindruck von dir vermittelt und dein Flyer oder besser gesagt deine Visitenkarte im Netz darstellt. Aus dem Grund solltest du dir bei der Gestaltung Mühe geben und auch immer wieder daran arbeiten, dass es ansprechend und aktuell ist.

Eine Premium Mitgliedschaft ist zudem lohnend, da du mehr Leistungen in Anspruch nehmen kannst, dich mit dem Netzwerk auszutauschen und gleichzeitig immer besser positioniert wirst, als das bei anderen Profilen der Fall ist.

Mit einer Registrierung auf Linked-In und der notwendigen Sorgfalt deiner Einträge, kannst du viele Vorteile nutzen und als Freiberufler durchaus zahlreiche Synergien aus dem Netzwerk nutzen. Außerdem gehst du damit mit der Zeit und bist auch international auffindbar und gut vernetzt!

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